Die PEN Lite und PEN mini Digitalkameras sind klein, leicht und liefern Bilder in hervorragender SLR-Qualität. Diese Eigenschaften, die bereits an Land viele begeistern sind auch für Aufnahmen unter Wasser verfügbar. Vorausgesetzt man besitzt eines der Olympus Unterwassergehäuse PT-EP05L und PT-EP06L.
Bei diesen Gehäusen handelt es sich um professionelle Geräte im Kompaktformat. In die Gehäuse integrierte LED-Leuchten (Target Lights) ermöglichen beeindruckende Makroaufnahmen auch ohne externes Blitzgerät. Für die perfekte Ausleuchtung von weiter entfernten Motiven gibt es ein spezielles Zubehör-Kit im Programm.
Die Unterwassergehäuse PT-EP05L und PT-EP06L wurden speziell für die PEN Lite (E-PL3) bzw. PEN mini (E-PM1) entwickelt. Sie bestechen durch ihr geringes Gewicht und die einfache Bedienung. Beide eignen sich für Tauchtiefen bis 45 Metern. Die widerstandsfähige Polykarbonatkonstruktion sorgt für Schutz vor Feuchtigkeit und auch vor mechanischen Beschädigungen. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Sichtfenster für die frühzeitige Erkennung eines eventuellen Wassereinbruchs. Eine Besonderheit ist das „Target Light“. Diese ins Objektiv-Gehäuse integrierten LED-Leuchten ermöglichen eine optimale Ausleuchtung bei Makroaufnahmen. Eine Streuscheibe zum Absoften des Blitzlichtes ist im Lieferumfang enthalten. Beide Gehäuse eignen sich für die Verwendung der Objektive M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm 1:3.5-5.6 II und M.ZUIKO DIGITAL 14-42mm 1:3.5-5.6 II R.
Zubehör
Zusammen mit dem optional erhältlichen Makro-Konverter PTMC-01 verwandeln sich E-PL3 und E-PM1 in eine Unterwasser-Makrokamera. Als wertvolle Ergänzung zur Nahlinse bietet sich der Weitwinkel-Konverter PTWC-01 an. Mit ihm ist es möglich, den Bildwinkel des Objektivs zu vergrößern und die Brennweite zu verkürzen. Ideal für Unterwasser-Landschaften oder Wrackaufnahmen. Damit das Unterwassergehäuse nicht verloren geht, ist optional die Handschlaufe PST-EP01 aus Neopren erhältlich. Diese lässt sich an das Handgelenk anpassen und kommt in drei attraktiven Farben.
Zur optimalen Ausleuchtung unter Wasser stehen die TTL-Unterwasserblitzgeräte UFL-1 und UFL-2 zur Verfügung. Beide Modelle sind äußerst kompakt, leicht und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 40 m bzw. 60 m. Fiberoptisches Kabel, Verbindungsstück und Blitzarm zur Anbringung des Blitzgerätes an das Gehäuse gehören selbstverständlich ebenfalls zum Sortiment.
Chasing Unterwasserdrohnen: Unterwasser fotografieren, ohne selbst abzutauchen
Unterwasserdrohnen, auch als ROV (Remotely Operated Vehicle, ferngesteuerte Fahrzeuge) bezeichnet, eröffnen der Fotografie und Videografie unter Wasser neue Perspektiven. Statt mit Tauchausrüstung lassen sich Kamerasysteme per Kabelverbindung oder Funk von der Oberfläche aus steuern. Ein Hersteller in diesem Segment ist die Chasing Innovation, ein Unternehmen aus Shenzhen, das seit 2016 auf Unterwasserroboter für Forschung, Inspektion und Bildaufzeichnung spezialisiert ist.

Chasing Innovation M2 ROV 200m Bundle: Unterwasserdrohne mit Controller
Für die Fotopraxis entsteht dadurch eine zusätzliche Arbeitsweise. Unterwasseraufnahmen lassen sich erstellen, ohne selbst abzutauchen. Die Kameradrohnen bewegen sich ferngesteuert durch das Gewässer und überträgt ein Livebild an die Oberfläche. Bildausschnitt, Kamerawinkel und Position lassen sich vom Ufer, Boot oder Steg aus kontrollieren. Das ermöglicht auch in größeren Tiefen oder in schwer zugänglichen Bereichen fotografische Dokumentationen.
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Chasing Dory: Einsteiger Unterwasserdrohne für Tauchtiefen bis zu 50 Metern
Konzept der Unterwasserdrohne
Unterwasserdrohnen arbeiten mit ferngesteuerten Elektromotoren, Kamera- und Beleuchtungssystemen. Die Steuerung erfolgt in der Regel über ein Kabel, das gleichzeitig die Datenübertragung übernimmt. Diese Bauweise gewährleistet eine stabile Verbindung zwischen Drohne und Steuergerät auch unter Wasser, wo Funkverbindungen nur eingeschränkt funktionieren.

Chasing Dory Explore Unterewasserdrohne im kabelgebubndenem Eisatz. © Chasing
Für die Bildaufzeichnung verfügen viele Modelle über integrierte Kameras sowie LED-Leuchten. Live-Videobilder werden an Smartphone, Tablet oder Controller übertragen. Dadurch lassen sich Motive gezielt ansteuern und Kamerawinkel kontrollieren, während sich die Drohne in der gewünschten Tiefe stabilisiert.
Modelle für Fotografie und Exploration
Im Portfolio von Chasing Innovation finden sich verschiedene Drohnenklassen für unterschiedliche Anwendungen. Ein Einstiegsmodell ist die Chasing Dory. Die kompakte Drohne wiegt rund 1,1 kg, nimmt Videos in Full-HD auf und wird über eine schwimmende WLAN-Boje mit Smartphone oder Tablet verbunden. Die maximale Einsatzdistanz liegt bei etwa 15 Metern, die Betriebszeit bei rund einer Stunde.

Chasing Dory Explore Bundle für die Schatzsuche unter Wasser mit Metalldetektor und Kabelfernsteuerung.
Eine verbreitete Plattform für Foto- und Videoaufnahmen ist die Chasing Gladius Mini. Das System taucht bis zu 100 Meter tief und bietet eine Kamera mit 12-Megapixel-Sensor sowie integrierte LED-Leuchten. Die maximale Betriebsdauer liegt laut Hersteller bei etwa zwei Stunden. Anwendungen reichen von Unterwasserfotografie über Bootsinspektionen bis zu wissenschaftlichen Erkundungen.
Für professionelle Einsätze wurde die Chasing M2 entwickelt. Die Drohne verfügt über acht Vektortriebwerke, die Bewegungen in alle Richtungen ermöglichen. Dadurch lässt sich die Kamera stabil positionieren, etwa für Inspektionen, Forschung oder filmische Aufnahmen. Austauschbare Akkus erlauben Einsatzzeiten von zwei bis vier Stunden, je nach Batterietyp.

Chasing M2 Unterwasserdrohne verfügt über acht Vektortriebwerke und integrierte LED-Leuchten.
Kameratechnik und Bildgestaltung
Unterwasserdrohnen ermöglichen Perspektiven, die mit klassischen Taucheinsätzen schwer erreichbar sind. Durch die ferngesteuerte Navigation lassen sich Motive in größeren Tiefen oder in schwer zugänglichen Bereichen dokumentieren. Gleichzeitig erleichtert das Livebild die Bildgestaltung, etwa bei Aufnahmen von Strukturen, Schiffsrümpfen oder Unterwasserlandschaften.

Chasing M2 Pro Max mit externer LED-Beleuchtung.
Viele Systeme erlauben zudem die Montage zusätzlicher Geräte wie Greifarme, externe Beleuchtung oder Actionkameras. Damit lassen sich diese Systeme an unterschiedliche Aufgaben anpassen, beispielsweise für wissenschaftliche Dokumentation, Filmaufnahmen oder Inspektionsaufgaben.
Einsatzbereiche
Unterwasserdrohnen haben sich in verschiedenen Bereichen etabliert. Neben der Foto- und Videografie gehören wissenschaftliche Untersuchungen, Inspektionen von Bauwerken oder Aquakulturanlagen zu den typischen Anwendungen. Auch Such- und Rettungseinsätze zählen zu den Einsatzfeldern, bei denen ferngesteuerte Plattformen eine Alternative zu Taucheinsätzen darstellen.

Chasing Jagen X:professionelle Tiefseedrohne mit intelligenter Antiströmungssdteuerung.
Für die Fotopraxis bieten sie vor allem Zugang zu Motiven in größerer Tiefe oder in Gewässern, in denen ein Tauchgang aufwendig oder riskant wäre. Gleichzeitig bleiben Kamera und Steuerung an der Oberfläche kontrollierbar.
Fazit
Unterwasserdrohnen erweitern die fotografischen Möglichkeiten unter Wasser. Systeme von Chasing Innovation verbinden Kameratechnik mit ferngesteuerter Navigation und Live-Bildübertragung. Je nach Modell reichen die Einsatzbereiche von Exploration und Hobbyfotografie bis zu industriellen Inspektionen. Für die Foto- und Videopraxis bieten solche Plattformen Zugang zu Motiven, die mit klassischer Tauchausrüstung nur eingeschränkt erreichbar sind.
Preise:
Chasing Dory: ab ca. 600 Euro
Chasing Gladius Mini: ca. 1.600 Euro
Chasing M2: ca. 2.900 Euro